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Wer war unser Landsmann Prof. Dr. Johann Schlenz

Karl Hilgenreiner  09.02.2008 18:57

Am 14. November 1939 schied in Leitmeritz ein Mann aus dem Leben, der durch mehr als 20 Jahre den Lehrstuhl des Kirchenrechtes an der Theologischen Fakultät unserer Universität verdienstvoll vertreten hatte, Professor i. R. Prälat Dr. Johann Schlenz.

Er war geboren am 27. Dezember 1867 zu Radl bei Leitmeritz, vollendete die Mittelschule mit ausgezeichnetem Erfolg in Reichenberg die philosophisch–theologischen Studien in Leitmeritz und Rom und wurde nach mehrjähriger Seelsorge– und Schultätigkeit as Lehrer der Kirchengeschichte und des Kirchenrechtes und der christlichen Gesellschaftlehre an die theologische Fakultät der Deutschen Universität in Prag berufen. 1917–18 bekleidete er das Amt des Dekans der Fakultät. Schlenz war vor allem Lehrer und fürsorglicher Freund seiner Hörer, ihm war es darum zu tun, seinen Schülern ein abgeschlossenes Bild des gesamten kirchlichen Rechtes und der zeitgenössischen sozialen Bewegungen zu vermitteln und sie dadurch für ihre Lebensarbeit vorzubereiten. Daneben war er unermündlich mit Feder tätig. Sein Forschungsgebiet war vor allem die 300jährige Entwicklung der Diözese Leitmeritz, sein Hauptwerk: "Die Geschichte des Bistums Leitmeritz" (2 Bände 1912–14). Schlenz bestellte damit Kirchengeschichtliches Neuland, er schöpfte aut Schritt und Trirr aus archivalischen Forschungen denen er mit grossem Freisse oblag. Die Vorgeschichte des Bistums behandelte ssine Studie über das Probsteistift St. Stephan in Leitmeritz (1927). Als Kirchenrechtler fiel ihm die Aufgabe zu, zu der neuen kirchrechtlichen Lage in der damaligen Tschechoslowakischen Republik Stellung zu nehmen. Er tat es in übersichtlichen Monographien über die konfessionelle und über die Ehegesetzgebung des neuen Staates sowie über dessen Grundeinstellung zur katholischer Kirche. Ein umfangreiches Werk behandelte die "Geschichte des Patronates in Böhmen" (1928). Damit sind nur die hauptsächlichsten seiner arbeiten genannt.

Körperliche Leiden zwangen den unermüdlichen Arbeiter, im Oktober 1935 dem Lehramt zu entgagen und in den Ruhestand zu treten. Doch feierte seine Feder nicht. In seinem Nachlass fanden sich umfangreiche Vorarbeiten zu einer Geschichte der einzelnen Bischöfe ven Leitmeritz, sie werden von berufener Seite geschichtet und veröffentlich werden.

Dr. Johann Schlenz hinterlässt bei allen die ihm nähertraten, die Erinnerung an einer grundgütiden Charakter, hingebungsvollen Lehrer der Jugend und wahrhailsbeilissene Forscher. Durch seine Liebenswürdigkeit hat er sich über die Kreise seiner Fakultät hinaus zahlreiche Freunde geworben.

Diskuze

  • 10. 05. 2017 19.36
    If you’ve always heard to cultivate weed upwards n . and also fell short it  …
  • 02. 05. 2017 06.38
    If you’ve at any time tested to develop pot upward n . as well as  …
  • 06. 03. 2008 18.01
    Wirklich(?): "Er war geboren am 27. Dezember 1867 zu Radl bei Leitmeritz" Oder Radl bei Reichenau?!  …
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